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Oft mäkelt die Katze am bereitgestellten Futter herum, obwohl sie das doch eigentlich immer mochte. Katzen suchen von Natur aus Abwechslung und haben ein angeborenes Verlangen ihre Kost zu variieren. Wahrscheinlich hat sich dieser Mechanismus entwickelt, damit Katzen alle wichtigen Vitamine und Mineralien bekommen. Denn oft ist die Beute von wilden Katzen sehr einseitig, deshalb jagen sie auch Wirbellose, also ein breites Spektrum an Insekten und Würmern, um die natürliche Nahrung damit aufzuwerten. Deshalb kann es passieren, dass der Stubentiger sein Lieblingsgericht zugunsten einer anderen Kost zurückweist. Deshalb sollte man abwechselnd verschiedene Futtersorten anbieten, davon sind im Fachhandel genügend vorhanden. Oft lassen Katzenhalter ständig Trockenfutter ausliegen, so kann die Katze jederzeit bei Bedarf etwas fressen. Hier kann es passieren, dass es sich negativ auswirkt und bei der Katze Langeweile erzeugt. So könnte man beispielsweise die Fütterung mit einem für die Katze interessanten Spiel verbinden, statt einfach den Fressnapf hinzustellen, wird ein Versteckspiel mit kleineren Portionen vorbereitet. So kann man kleine Futtermengen in Schälchen verteilen und sucht ein geeignetes Versteck, die Katze wird ihre angeborene Fähigkeit auf der Suche nach versteckter Beute einsetzen und viel Spaß daran haben. Wechselt man viele verschiedene Futterarten, so ist auch die Variante Frischfutter gesund und wird von der Katze gerne angenommen. Hierbei ist zu beachten, dass zu langes Kochen nicht nur den Geschmack reduziert, sondern auch die Nährstoffe vernichtet, besser kleine Mengen Fisch oder Hackfleisch nur blanchieren und nicht zu viel füttern. Allerdings sollte wegen einer möglichen Übertragung von Salmonellen, Geflügelfleisch voll durchgegart werden.
Wieviel Kohlenhydrate sollten Katzen zu sich nehmen ?
Nach Ansicht vieler Ernährungswissenschaftler sind Kohlenhydrate für Katzen nicht unbedingt lebensnotwendig, aber leicht verdauliche ihrer Art können trotzdem verwertet werden. Die natürliche Katzennahrung z.B. eine Maus besteht aus 70 – 80 % Wasser und enthält ( halb verdaute Pflanzenteile im Magen der Beutetiere) ca. acht Prozent Kohlenhydrate. Deshalb sollte auch nur ein kleiner Teil der täglichen Katzennahrung aus Kohlenhydraten ( wie gekochter Reis oder gekochte Kartoffeln) bestehen. Konventionelles Fertigfutter enthält manchmal bis zu 40 % Kohlenhydrate, doch der Organismus einer Katze ist auf Fleisch spezialisiert und kann oft so große Mengen an Kohlenhydraten nicht schnell genug verarbeiten. Deshalb bleiben die unverarbeiteten Kohlenhydrate relativ lange als Zucker im Blut der Katze und können zu Schäden an Nieren und Blutgefäßen führen. Manche Katzen reagieren mit Durchfall, aber oft kann auch Diabetes auf diese Weise ausgelöst werden.
